WPAgently-Dokumentation

Verbindungen und Clients einrichten

Die Verbindung ist kein einzelner Klick. Hier siehst du, welcher Zugang zu welchem Client gehört und wo die Sicherheitsgrenze liegt.

Schritt 1: Companion-Plugin installieren (etwa 5 Minuten)

Installiere und aktiviere das Plugin wp-agent-companion auf deiner Seite, genauso wie du jedes andere WordPress-Plugin installierst. „Aktivieren“ heißt: das Plugin im WordPress-Backend einschalten, sodass es zu arbeiten beginnt.

Dieses Companion-Plugin (Companion = Begleiter) ist das Herzstück auf der WordPress-Seite. Es meldet WordPress eine Reihe von „Abilities“ an. Eine Ability ist eine klar abgegrenzte, geprüfte Aktion, die der Assistent ausführen darf, zum Beispiel „einen Beitrag aus Markdown anlegen“. Nach der Aktivierung sind unter anderem diese Abilities angemeldet:

  • wp-agent/create-post-from-markdown (der einzige Writer für neue Artikelinhalte in der verifizierten ARTIKEL-Pipeline; Updates sind derzeit manual_only)
  • wp-agent/upsert-pattern (Landing-Pages aus einzelnen Abschnitten)
  • wp-agent/get-seo-meta (SEO-Angaben provider-neutral lesen; set-seo-meta prüft den Zustand derzeit nur und endet vor jeder Provider-Mutation mit HTTP 409 und manual_only)
  • wp-agent/render-verify (nur lesend: prüft die wirksame Darstellung, Blockstruktur und dokumentierte Providerfallen)
  • wp-agent/refresh-hooks (holt Nacharbeiten nach, die WordPress sonst nur beim Speichern im Editor macht: Permalink-Regeln, Beitrags-Cache, Sitemap)
  • wp-agent/write-theme-file (schreibt eine Datei ins aktive Theme, nur .html, .json und .css)
  • wp-agent/disable-power (Not-Aus-Schalter für das separate Power-Plugin)

Die mit Skills 0.4.86 gebündelte Dokumentation beschreibt den Release-Satz aus Companion 0.4.117, Power 0.6.35 sowie CLI und Skills 0.4.86. Die bestätigte Zählung umfasst 414 Companion-Abilities, 317 im empfohlenen Inhaltsprofil, 440 kombinierte Companion- und Power-Schemas, 414 Companion-Tools und 34 geprüfte öffentliche Pfade. Free stellt exakt 34 eng begrenzte Kern-Abilities ohne Lizenzschlüssel, Site-Limit oder Aufrufslimit bereit. Das Operation Ledger ist eine administrative Funktion ohne Ability und ohne MCP-Vorabgenehmigung. Die übrigen Grenzen stehen in der Roadmap.

Katalogzahlen und reine Quellstandsignaturen belegen nicht von selbst, dass jede Ability in jedem Profil oder Providerzustand verfügbar ist.

Die Capability-Grenzen dieses Release-Satzes gelten unabhängig vom Auslieferungsweg. Das Operation Ledger ist kein MCP-Tool und keine Vorabgenehmigung.

Die vollständige aktuelle Liste steht in der Abilities-Referenz.

Nach der Plugin-Aktivierung ist WPAgently Free sofort nutzbar. Es ist kein Konto und kein Lizenzschlüssel nötig. Wenn du eine Jahreslizenz gekauft hast, öffne Werkzeuge > WPAgently-Lizenz, füge den von Polar erhaltenen Lizenzschlüssel ein und klicke „Lizenz aktivieren“. Die Aktivierung zählt genau diese Website gegen das Site-Limit deines Tarifs und erweitert dieselbe Installation auf die vollständige Companion-Oberfläche. Das Power-Plugin muss zusätzlich separat installiert und aktiviert werden. Seine eigenen serverseitigen Gates bleiben danach weiterhin geschlossen, bis du sie bewusst freischaltest. Ein vorübergehender Ausfall von Polar sperrt eine zuletzt erfolgreich geprüfte bezahlte Lizenz nicht sofort. Die lokale Bestätigung gilt höchstens sieben Tage. Free bleibt davon unabhängig verfügbar.

Das Plugin richtet nach der Aktivierung automatisch einen eigenen MCP-Server unter der Adresse <site>/wp-json/wp-agent/mcp ein. Öffne danach im Backend WPAgently > Übersicht. Dort zeigt die Einrichtungs-Karte zunächst PHP-, WordPress-, HTTPS- und Staging-Voraussetzungen und führt anschließend zum passenden Verbindungsschritt für deinen Client. Sie überträgt dabei keine Zugangsdaten. Mit dem Profil Nur lesen kannst du einen Agenten verbinden, ohne ihm schreibende Werkzeuge anzubieten. Der zusätzliche Domain Lock gehört zur bezahlten Lizenz.

Für den aktuellen Builder-Katalog gilt ausschließlich die Referenz. Sie beschreibt den Release-Satz 0.4.117/0.6.35/0.4.86 und seine Grenzen. Das Inhaltsprofil bleibt ohne das breitere Design- oder Vollzugriffsprofil nutzbar.

Bei dynamischen Builderdaten folgt dein Client immer dem Schema aus tools/list. Native Blockattribute und Supports verwenden den geschlossenen, integritätsgebundenen Umschlag {format,json,sha256,bytes}. Elementor- und Beaver-Builder-Dokumente verwenden bewusst den getrennten Umschlag {json,sha256,bytes}. Sende keine rohen JSON-Objekte an diese Felder. Werte, die die Grenze des jeweiligen Providerpfads überschreiten oder nicht in seinen öffentlichen Vertrag passen, werden abgelehnt, nicht still abgeschnitten.

Ab WordPress 7.0 kannst du zusätzlich den integrierten Chat unter WPAgently > Chat und Vorschau verwenden. Richte dafür zuerst unter Einstellungen > Connectors deinen eigenen KI-Anbieter ein. Der Chat recherchiert ausschließlich über die freigegebenen lesenden Abilities. Schreibende Vorschläge werden als Plan angezeigt und erst nach deiner einzelnen Freigabe unter dem gewählten Redakteur ausgeführt. Nachrichten und gelesene Website-Daten gehen direkt von WordPress an deinen KI-Anbieter, nicht über einen WPAgently-KI-Proxy. Die Vorschau erlaubt nur Pfade derselben Website und deaktiviert Seitenskripte sowie Formulare. Mit Element auswählen kannst du einen sichtbaren Seitenbereich anklicken und als begrenzten Kontext für deine nächste Nachricht übernehmen. Die Auswahl führt keinen CSS-Selektor aus und wird vom Modell ausdrücklich als nicht vertrauenswürdiger Website-Inhalt behandelt.

Für sichtbare Arbeiten im Gutenberg- oder Elementor-Editor öffnest du WPAgently > Live-Editor, wählst den dedizierten Redakteur und startest den Arbeitsbereich. Der Assistent kann danach über die bestehende MCP-Verbindung Seiten öffnen und ihre bestätigte Editor-Arbeitsfläche verwenden. Gutenberg-Änderungen erscheinen zunächst nur im Browser und werden erst durch den getrennt bestätigten Speicherbefehl dauerhaft. Elementor-Änderungen werden nach deiner Einzelbestätigung über den geprüften serverseitigen Elementor-Pfad mit Konfliktschutz, Revision und Rückleseprüfung ausgeführt. Beende die Sitzung nach der Arbeit. Bricks, Breakdance und Oxygen besitzen weiterhin keine bestätigte visuelle Laufzeit-Arbeitsfläche.

Geschafft, wenn: das Plugin als „Aktiv“ angezeigt wird und Werkzeuge > WPAgently-Lizenz den Status „Free aktiv“ oder „Bezahlt“ meldet. Alles Weitere prüfen wir in Schritt 5 automatisch nach.

Schritt 2: Dedizierten Editor-Bot anlegen (etwa 3 Minuten)

Öffne WPAgently > Agent verbinden und klicke auf „Dedizierten Agent-Nutzer anlegen“. Das Plugin erstellt einen eigenen Redakteur mit zufälligem internem Login-Passwort. Diesen eigenen Benutzer nennen wir „Bot-User“. Der Assistent arbeitet über dieses separate Konto, nie über dein eigenes. So bleibt dein Login unberührt, und du kannst dem Bot jederzeit die Rechte entziehen, ohne dich selbst auszusperren.

Der Bot bekommt die Rolle Editor, niemals Administrator. Läuft dein WordPress-Backend auf Deutsch, heißt diese Rolle in der Oberfläche „Redakteur“ (der technische Name bleibt editor, genau den prüft WPAgently). Ein Admin-Konto in falschen Händen wäre der größtmögliche Schaden, deshalb verweigert WPAgently jede Arbeit, sobald der Bot Admin-Rechte trägt. Das ist Absicht und schützt dich.

Application Passwords setzen HTTPS voraus. Ein Application Password ist ein spezielles WordPress-Passwort nur für Programme und Werkzeuge, getrennt von deinem normalen Login, das du jederzeit wieder zurückziehen kannst. Läuft deine Instanz lokal ohne SSL-Zertifikat (also ohne https://), ergänze stattdessen in der Datei wp-config.php:

define( 'WP_ENVIRONMENT_TYPE', 'local' );

Ohne eine der beiden Bedingungen (HTTPS oder diese Zeile) erscheint der Menüpunkt „Anwendungspasswörter“ im Profil gar nicht erst.

Für OAuth-fähige Clients kopierst du unter WPAgently > Agent verbinden nur die angezeigte MCP-URL. Der Client öffnet bei der ersten Verbindung die WordPress-Anmeldung. Dort wählst du den neuen Redakteur aus und bestätigst den Zugriff. Ein Passwort wird dabei nicht in eine Konfigurationsdatei geschrieben.

Nur wenn dein Client OAuth nicht unterstützt, wählst du den Redakteur im Abschnitt „Fallback mit Application Password“ aus und lädst die passende Konfiguration einmalig herunter. Das Plugin erstellt dafür ein separates Application Password. Es speichert dessen Klartext nicht. Die heruntergeladene Datei enthält das Geheimnis und darf deshalb nie in Git landen. Du kannst die Verbindung später im Profil des Agent-Nutzers widerrufen.

Für die CLI brauchst du kein zusätzliches Application Password. Sie verbindet sich im empfohlenen Ablauf in Schritt 4 per Browser-OAuth. Dort wählst du genau diesen Redakteur aus und bestätigst den Zugriff. Ein weiteres Application Password ist nur der ausdrücklich dokumentierte Fallback, falls Browser-OAuth in deiner Umgebung nicht möglich ist.

Falls WPForms aktiv ist, findest du weiter unten drei getrennte Rechte für Formulare, Einträge und Schreibzugriffe. Formular-Lesen wird beim neu angelegten Agent-Nutzer automatisch vorbereitet, exponiert aber noch keine Werkzeuge. Eintragsrechte bleiben wegen möglicher personenbezogener Daten immer aus. Für Schreibzugriffe musst du zusätzlich unter WPForms > Werkzeuge > AI MCP den WPForms-eigenen Schalter aktivieren und die gewünschte Gruppe unter WPAgently > Übersicht freigeben. Der Agent bleibt dabei Redakteur. Administratorrechte werden nicht ergänzt. Die drei Rechte gelten nur am WPAgently-MCP-Endpunkt. Normale WPForms-Admin-, AJAX- und fremde REST-Pfade bleiben geschlossen.

Falls Ninja Forms aktiv ist, erscheinen vier getrennte Rechte für Formularlesen, sensible Einreichungen, Formularbearbeitung und E-Mail-Auslösung. Nur das Formularlesen wird für einen neu angelegten Agent-Nutzer vorbereitet. Die eigentlichen Werkzeuge bleiben zusätzlich durch das aktive WPAgently-Profil begrenzt. Einreichungen, Writes und E-Mail-Auslösung musst du ausdrücklich getrennt freigeben. Das breite Ninja-Forms-Recht nf_edit_forms wird dabei ausschließlich während eines passenden Aufrufs am WPAgently-MCP-Endpunkt vermittelt und nie dauerhaft am Nutzer gespeichert. Acht riskante Lösch-, Einstellungs-, Geheimnis- und Einreichungspfade bleiben vollständig gesperrt.

Geschafft, wenn: der neue Agent-Nutzer die Rolle Editor/Redakteur trägt und du entweder die OAuth-MCP-URL kopiert oder die Fallback-Konfiguration einmalig heruntergeladen hast.

Schritt 4: CLI per Browser verbinden (etwa 3 Minuten)

Speichere zuerst nur die Basisadresse deiner Website in der Shell. Die Adresse enthält weder /wp-json noch einen abschließenden Slash:

export WP_AGENT_SITE="https://deine-domain.tld"

Starte danach die Anmeldung:

wp-agent login --site "$WP_AGENT_SITE"

Die CLI registriert einen eigenen öffentlichen OAuth-Client, öffnet deinen Browser und wartet lokal auf die Antwort. Melde dich im WordPress-Backend an, wähle den Redakteur aus Schritt 2 und bestätige den Zugriff. Danach speichert die CLI kurzlebige Zugriffstokens und ein rotierendes Refresh-Token in deinem privaten lokalen Konfigurationsordner. Unter macOS und Linux sind Ordner und Datei nur für deinen Benutzer lesbar. Dein WordPress-Passwort und das Passwort des Redakteurs werden weder an die CLI übergeben noch gespeichert.

Standardmäßig speichert eine Site höchstens 200 OAuth-Clients, offene Anmeldungen und aktive Verbindungen. Große Installationen können diese Grenze serverseitig über wpagent_companion_oauth_max_clients anpassen. Erlaubt sind Ganzzahlen von 1 bis 10.000. Ungültige Werte fallen auf 200 zurück. Eine Erhöhung vergrößert den Optionsspeicher und sollte nur mit einem konkreten Kapazitätsbedarf erfolgen.

Falls kein Browser geöffnet werden kann, zeigt wp-agent login --site "$WP_AGENT_SITE" --no-open die Freigabeadresse zum manuellen Öffnen an. Mit wp-agent logout --site "$WP_AGENT_SITE" widerrufst du den Serverzugang und entfernst den lokalen Eintrag. --force ist nur für den Sonderfall gedacht, dass der Server dauerhaft nicht mehr erreichbar ist. Dann wird ausschließlich der lokale Eintrag entfernt.

Application Passwords bleiben als Fallback erhalten. Setze dafür WP_AGENT_USER und WP_AGENT_APP_PASSWORD oder übergib --user und --app-password. Ein ausdrücklich gesetzter Passwortzugang hat Vorrang vor dem gespeicherten OAuth-Zugang. Flags mit Zugangsdaten können in Prozesslisten und im Shell-Verlauf sichtbar sein. Die CLI lädt keine .env-Datei automatisch.

wp-agent init ist für die normale CLI-Anmeldung nicht erforderlich. Standardmäßig erzeugt der Befehl statische MCP-Verbindungsdateien für Claude Code, Codex, Cursor, Windsurf, Visual Studio Code, Gemini CLI, OpenCode, Cline, Roo Code, Kilo Code, Zed, GitHub Copilot, Amazon Q und Antigravity und benötigt dafür einen getrennten Benutzernamen und ein Application Password. Für Claude Code und Codex gibt es zusätzlich die benutzerweite OAuth-Registrierung aus Schritt 6. Sie benötigt kein WordPress-Passwort. Im geführten Ablauf hast du die passende Clientdatei bereits in Schritt 2 direkt aus WordPress heruntergeladen.

Geschafft, wenn: wp-agent login die erfolgreiche Verbindung meldet. Ab dann erneuert die CLI ablaufende Tokens automatisch.

Schritt 6: Agent verbinden (etwa 4 Minuten)

Die in Schritt 2 heruntergeladene Verbindungsdatei trägst du jetzt in deinen Assistenten ein. Sie ist von der OAuth-Anmeldung der CLI getrennt.

Für Claude Code ist .mcp.json direkt nutzbar: Lege die Datei in dein Projektverzeichnis. Claude Code erkennt den MCP-Server darüber beim nächsten Start automatisch. Alternativ registrierst du dieselbe Website einmal benutzerweit und ohne statisches WordPress-Passwort:

wp-agent init --agent claude --scope user --site "$WP_AGENT_SITE" --i-approve

Der Befehl ruft die installierte Claude-CLI ohne Authorization-Header auf. Ein vorhandener gleichnamiger User-Eintrag wird nicht überschrieben. Öffne danach in Claude Code /mcp und schließe die OAuth-Freigabe im Browser ab. Falls du stattdessen bewusst eine projektlokale Datei brauchst, erzeugt wp-agent init --agent claude weiterhin .mcp.json mit einem eigenen Application Password.

Codex lässt sich ebenfalls ohne statisches WordPress-Passwort benutzerweit registrieren:

wp-agent init --agent codex --scope user --site "$WP_AGENT_SITE" --i-approve

Der Befehl prüft einen vorhandenen gleichnamigen Eintrag vorab und überschreibt keine abweichende oder geheimnisgebundene Konfiguration. Nach einem neuen Eintrag bestätigt er den gespeicherten Endpunkt durch Rücklesen. Starte anschließend den in der Ausgabe genannten Befehl codex mcp login <name>. WPAgently öffnet dabei nicht ungefragt einen Browser.

Für Claude Desktop erzeugst du die Verbindung nicht mit wp-agent init. Öffne stattdessen im WordPress-Backend WPAgently > Agent verbinden, wähle Claude Desktop und lade die site-spezifische .mcpb-Datei herunter. Öffne diese Datei lokal mit Claude Desktop und bestätige die Erweiterung. Die .mcpb enthält ein eigenes widerrufbares WordPress Application Password. Behandle sie daher wie die anderen Verbindungsdateien als Geheimnis. Ein direkter Remote-Eintrag aus .mcp.json funktioniert in Claude Desktop nicht.

Für Codex öffnest du codex-mcp-wp-agent.toml und fügst den Inhalt in ~/.codex/config.toml oder in .codex/config.toml eines vertrauenswürdigen Projekts ein. Codex verbindet sich direkt per Streamable HTTP mit WordPress. Der Block setzt default_tools_approval_mode = "writes", sodass Codex bei schreibenden Werkzeugen nachfragt. Ein lokaler Übersetzungsprozess und eine zusätzliche npm-Abhängigkeit sind nicht nötig. Auch hier ist wp-agent init --agent codex nur eine alternative Dateierzeugung mit eigenem Application Password.

Die CLI erzeugt dieselben formatspezifischen Verbindungsdateien außerdem für Cursor, Windsurf, Visual Studio Code, Gemini CLI, OpenCode, Cline, Roo Code, Kilo Code, Zed, GitHub Copilot, Amazon Q und Antigravity. Verwende dafür wp-agent init --agent cursor, windsurf, vscode, gemini-cli, opencode, cline, roo-code, kilo-code, zed, github-copilot, amazon-q oder antigravity. wp-agent init --agent alle schreibt alle vierzehn unterstützten MCP-Varianten in den gewählten Ausgabeordner. mcpServers aus der GitHub-Copilot-Datei wird mit ~/.copilot/mcp-config.json, .mcp.json oder .github/mcp.json zusammengeführt. Für Amazon Q verwendest du ~/.aws/amazonq/default.json oder .amazonq/default.json. Für Antigravity verwendest du je nach installierter Version ~/.gemini/config/mcp_config.json oder ~/.gemini/antigravity/mcp_config.json. Der Menüpunkt MCP-Server verwalten > Rohkonfiguration ansehen öffnet den tatsächlich verwendeten Pfad. Die Cline-Datei gehört in ~/.cline/mcp.json oder die MCP-Einstellungsdatei der Erweiterung, die Roo-Datei in die globale mcp_settings.json oder .roo/mcp.json, die Kilo-Datei in ~/.config/kilo/kilo.json oder .kilo/kilo.json und context_servers aus der Zed-Datei in die Zed-Einstellungen. Die Dateien enthalten das Application Password und erhalten deshalb den privaten Dateimodus 0600. Führe den jeweiligen Eintrag mit der bestehenden Client-Konfiguration zusammen, statt fremde Servereinträge zu überschreiben.

Für ChatGPT arbeitest du im Web und öffnest dort den Bereich Apps. Je nach Tarif liegt er in den persönlichen Einstellungen oder in den Arbeitsbereichseinstellungen. In Business kann nur ein Admin oder Owner den Entwicklermodus freischalten und eine benutzerdefinierte App bereitstellen. In Enterprise und Edu braucht der anlegende Nutzer die vom Administrator vergebene Berechtigung. Trage die MCP-URL aus WPAgently > Agent verbinden ein, wähle OAuth als Anmeldung, lasse die Werkzeuge prüfen und schließe die WordPress-Freigabe im Browser ab. ChatGPT verbindet sich direkt mit deiner WordPress-Seite. Lokale MCP-Server werden dabei nicht unterstützt. Vollständige Schreibwerkzeuge benötigen nach aktuellem ChatGPT-Stand einen Business-, Enterprise- oder Edu-Arbeitsbereich. ChatGPT Pro kann benutzerdefinierte MCP-Verbindungen derzeit nur für lesende Abrufe verwenden.

Bestätige danach im jeweiligen Assistenten, dass tools/list die wp-agent-*-Tools zeigt (tools/list ist die Liste der Werkzeuge, die der Assistent von deiner Seite kennt). Serverseitig hat wp-agent doctor in Schritt 5 das schon geprüft, hier stellst du nur sicher, dass auch der Assistent selbst sauber verbindet. Danach lädt wp-site-context gezielt Website-Kontext, Designprofil, passende Site-Skills und relevante Memories. Ist eine Designrichtung aktiv, lädt der Skill zusätzlich ihre Tonalität, Regeln, zu vermeidenden Muster und ihr validiertes Profil. Inaktive Richtungen bleiben unberücksichtigt. Die ausführenden Skills wp-article, wp-landing, wp-reference und wp-content führen anschließend durch die geprüften Abläufe. wp-feedback erstellt bei einem Fehler einen reproduzierbaren, datensparsamen Bericht zur Nutzerprüfung und sendet niemals automatisch Daten.

Die Skills selbst kommen aus dem mitgelieferten Skills-Bundle wp-agent-skills-<version>.zip. Ersetze <version> durch die Versionsnummer aus deinem Download. Das ZIP enthält einen dependency-freien Installer. Der erste Lauf zeigt nur den Plan. Der zweite wendet nach deiner Bestätigung den gesamten Skill-Satz als eine Transaktion für Claude und Codex an. Schlägt ein Skill fehl, werden bereits installierte oder ersetzte Skills dieses Laufs zurückgerollt:

unzip wp-agent-skills-<version>.zip -d wp-agent-skills-bundle
node wp-agent-skills-bundle/skills/install.mjs --agent both
node wp-agent-skills-bundle/skills/install.mjs --agent both --i-approve

Identische vorhandene Skills werden übersprungen. Abweichende lokale Fassungen bleiben unangetastet, bis du sie bewusst mit --replace ersetzen lässt. Der Power-Skill wird niemals stillschweigend installiert. Verwende dafür zusätzlich --include-power. Wenn du lieber manuell kopierst, entsprechen die sechs deutschen Standard-Skills diesen Pfaden:

mkdir -p ~/.claude/skills
cp -R wp-agent-skills-bundle/skills/wp-article ~/.claude/skills/
cp -R wp-agent-skills-bundle/skills/wp-landing ~/.claude/skills/
cp -R wp-agent-skills-bundle/skills/wp-reference ~/.claude/skills/
cp -R wp-agent-skills-bundle/skills/wp-content ~/.claude/skills/
cp -R wp-agent-skills-bundle/skills/wp-site-context ~/.claude/skills/
cp -R wp-agent-skills-bundle/skills/wp-feedback ~/.claude/skills/

Die Zielpfade müssen ~/.claude/skills/wp-article, ~/.claude/skills/wp-landing, ~/.claude/skills/wp-reference, ~/.claude/skills/wp-content, ~/.claude/skills/wp-site-context und ~/.claude/skills/wp-feedback sein. Der Installer verwendet für Codex entsprechend ~/.codex/skills. Die mitgelieferten Dateien docs/AGENTS.wp-agent.md und docs/agents/codex-content.md bleiben als Alternative für Clients ohne Skill-Unterstützung verfügbar. Ohne dieses Bundle kennt der Assistent diese Abläufe nicht, auch wenn die MCP-Verbindung selbst bereits steht.

Wenn du die englischen Skill-Varianten zusätzlich installieren willst, verwende --locale en. Der Installer legt sie konfliktfrei in Zielordnern mit -en-Endung ab. Manuell entsprechen sie diesen Pfaden:

mkdir -p ~/.claude/skills/wp-article-en ~/.claude/skills/wp-landing-en ~/.claude/skills/wp-reference-en ~/.claude/skills/wp-content-en ~/.claude/skills/wp-site-context-en ~/.claude/skills/wp-feedback-en
cp -R wp-agent-skills-bundle/skills/en/wp-article/. ~/.claude/skills/wp-article-en/
cp -R wp-agent-skills-bundle/skills/en/wp-landing/. ~/.claude/skills/wp-landing-en/
cp -R wp-agent-skills-bundle/skills/en/wp-reference/. ~/.claude/skills/wp-reference-en/
cp -R wp-agent-skills-bundle/skills/en/wp-content/. ~/.claude/skills/wp-content-en/
cp -R wp-agent-skills-bundle/skills/en/wp-site-context/. ~/.claude/skills/wp-site-context-en/
cp -R wp-agent-skills-bundle/skills/en/wp-feedback/. ~/.claude/skills/wp-feedback-en/

Geschafft, wenn: dein Assistent die wp-agent-*-Tools in tools/list zeigt und die kopierten Skills kennt. Ab jetzt kannst du ihn bitten, einen echten Artikel oder eine Landing-Page zu bauen. Die gehärteten Schreibpfade prüfen ihre geänderten Werte im Hintergrund nach.